Im Vertrieb von Banken zeigen sich häufig fehlerhafte Beratungspraktiken, die nicht nur die Kundenbeziehungen gefährden, sondern auch rechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen können. Eine unzureichende Schulung der Vertriebsmitarbeiter ist dabei eine der häufigsten Ursachen. Oftmals fehlt es an fundiertem Wissen über Produkte und Dienstleistungen, was dazu führt, dass Kunden nicht optimal beraten werden. Dies kann eine Vielzahl von negativen Effekten zur Folge haben, wie Fehlinvestitionen und unzufriedene Kunden.
Zusätzlich wirkt sich die Komplexität der Finanzprodukte negativ aus. Die ständige Weiterentwicklung regulativer Anforderungen wie DORA oder BaFin bringt eine Vielzahl von neuen Compliance-Vorgaben mit sich. Wenn die Vertriebsmitarbeiter nicht über die notwendigen Informationen verfügen, um diese Vorgaben zu verstehen und zu integrieren, erfolgt die Beratung häufig nicht gemäß der gesetzlichen Anforderungen. Hier sind besonders Regulatorische Digital Twins von Bedeutung, da sie eine klare Sichtbarkeit und nachvollziehbare Audit-Trails bieten, die im Beratungsprozess dringend benötigt werden.
Wie sich zeigt, führt auch der Druck auf den Vertrieb dazu, dass in einigen Fällen das Wohl des Kunden hinter den Verkaufszielen zurücktritt. Diese verkäuferische Notlagen schüren die Versuchung, kurzfristige Ergebnisse über nachhaltige Kundenbeziehungen zu stellen. Ein solches Verhalten kann nicht nur das Vertrauensverhältnis zu den Kunden beeinträchtigen, sondern auch zu erheblichen Image-Schäden für die Bank führen. Langfristig setzen sich jedoch nur jene Institute durch, die den Kunden in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen und transparente, faire Beratung anbieten.
Um dem entgegenzuwirken, ist der Einsatz von innovativen Lösungen wie 3DEXPERIENCE und BPM ITEROP entscheidend. Diese Tools ermöglichen es dem Vertrieb, regulatorische Anforderungen und Kundenbedürfnisse in Einklang zu bringen. Insbesondere die Low-Code-Umsetzung von Arbeitsabläufen sorgt für eine effiziente Anpassung an neue regulatorische Rahmenbedingungen, was die Qualität der Beratung entscheidend steigert. Durch den Einsatz dieser Technologien kann die Fehleranfälligkeit im Beratungsprozess reduziert und somit eine direktere Kundenbindung gefördert werden.
Außerdem fördert die Nutzung solcher Systeme eine kontinuierliche Weiterbildung der Vertriebsmitarbeiter hinsichtlich neuer Produkte und rechtlicher Vorgaben. Ein durchgängiger Zugang zu aktuellen Daten und Informationen sorgt dafür, dass beraterische Entscheidungen stets fundiert sind und gleichzeitig die Kundenorientierung gewährleistet bleibt. Die erfolgreiche Implementierung von derartigen Lösungen zeigt, dass Banken, die auf digitale Innovationen setzen, nicht nur rechtlichen Anforderungen besser gerecht werden, sondern auch messbare Vorteile in der Kundenberatung und -bindung erzielen können.
Auswirkungen der Fehlberatung auf Banken
Die Auswirkungen fehlerhafter Beratungspraktiken auf Banken sind gravierend und lassen sich in mehreren Dimensionen betrachten. Zunächst einmal ist der direkte Einfluss auf die Kundenzufriedenheit nicht zu unterschätzen. Wenn Kunden das Gefühl haben, in ihrer finanziellen Situation nicht richtig beraten zu werden, folgt häufig eine Abwanderung zu Wettbewerbern, die eine bessere Servicequalität bieten. Unzufriedene Kunden geben nicht nur ihre Geschäftskonten auf, sondern auch ihre positiven Mundpropaganda, die für jede Bank von immensem Wert sein kann.
Ein weiterer kritischer Aspekt sind die rechtlichen Konsequenzen. Fehlberatung kann zu regulatorischen Sanktionen führen, die nicht nur finanzielle Strafen mit sich bringen, sondern auch das Ansehen der Bank nachhaltig schädigen. Wenn die Einhaltung nationaler oder internationaler Vorschriften wie BaFin oder DORA nicht gewährleistet ist, sieht sich eine Bank im schlimmsten Fall einer vollständigen Revision ihrer Geschäftsabläufe gegenüber, was innere Ressourcen bindet und zu hohen Kosten führt.
Zusätzlich können sich finanzielle Einbußen aus Fehlinvestitionen ergeben, die durch mangelhafte Beratung verursacht wurden. Kunden, die auf unzureichende Informationen und falsche Empfehlungen basieren, in riskante oder ungeeignete Produkte investieren, können sich letztlich auch rechtliche Schritte gegen die Bank überlegen. Dies führt zu einem erhöhten Risiko für Rechtsstreitigkeiten, was nicht nur Zeit und Kosten verursacht, sondern auch eine negative Wahrnehmung bei potenziellen Neukunden hervorruft.
- Reputationsschäden: Sobald ein Kunde seine negativen Erfahrungen teilt, können sich diese Informationen rasch in der Öffentlichkeit verbreiten, was zu einem Rückgang des Kundenvertrauens führt.
- Erhöhte Compliance-Kosten: Banken müssen nicht nur die notwendigen Systeme zur Einhaltung gesetzlicher Auflagen implementieren, sondern auch Schulungen anbieten, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter über die aktuellsten Anforderungen informiert sind.
- Verlust an Marktanteilen: Eine Bank, die für schlechte Beratungspraktiken bekannt ist, läuft Gefahr, Marktanteile an mehr kundenorientierte Wettbewerber zu verlieren.
Schließlich hat die Art und Weise, wie Banken mit diesen Herausforderungen umgehen, auch einen messbaren Einfluss auf ihren Return on Investment (ROI). Banken, die proaktiv in digitale Lösungen wie die 3DEXPERIENCE-Cloud und BPM ITEROP investieren, können ihre Effizienz steigern und gleichzeitig das Beratungsniveau und die Compliance-Standards erhöhen. Messbare Ergebnisse wie eine 30%ige Reduktion der Zeit bis zur Auditierung und eine 40%ige Senkung der Kosten für Änderungen zeigen, dass technologische Innovationen nicht nur die Beratung verbessern, sondern auch signifikante Kostensenkungen realisieren können.
Strategien zur Verbesserung der Kundenberatung
Um die Qualität der Kundenberatung im Bankwesen zu verbessern, sind gezielte Strategien unerlässlich. Eine fundamentale Maßnahme besteht darin, die kontinuierliche Fortbildung der Vertriebsmitarbeiter sicherzustellen. Dies kann durch regelmäßige Schulungen und Workshops erfolgen, in denen sowohl Produktwissen als auch aktuelle regulatorische Anforderungen vermittelt werden. Eine gut informierte Belegschaft ist besser in der Lage, auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen und passende Lösungen anzubieten.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Einsatz von digitalen Tools, die eine personalisierte Beratung ermöglichen. Hierzu gehört die Implementierung von Lösungen wie 3DEXPERIENCE, die es ermöglichen, umfassende Kundenprofile zu erstellen und spezifische Bedürfnisse schnell zu identifizieren. Durch den Zugriff auf relevante Informationen und historische Daten können Mitarbeiter fundierte Entscheidungen treffen und auf die individuellen finanziellen Verhältnisse der Kunden eingehen.
Des Weiteren sollte eine Kultur der offenen Kommunikation innerhalb der Bank gefördert werden. Wenn Vertriebsteams regelmäßig Feedback über ihre Beratungsansätze erhalten, können Schwächen identifiziert und Verbesserungsmaßnahmen ergriffen werden. Regelmäßige Teammeetings, in denen Erfahrungen und Herausforderungen ausgetauscht werden, helfen dabei, gute Praktiken zu verbreiten und den Teamgeist zu stärken.
- Technologische Unterstützung: Die Integration von BPM ITEROP ermöglicht es Banken, Arbeitsabläufe zu optimieren und regulatorische Auflagen schnell umzusetzen. Mit einem Low-Code-Ansatz können Mitarbeiter ohne umfangreiche technische Kenntnisse Prozesse effizient abbilden und anpassen.
- Feedbackmechanismen: Etablierung von Anreizsystemen und Umfragen zur Kundenzufriedenheit, um ein direktes Feedback über die Beratungsqualität zu erhalten und dies als Grundlage für Schulungen zu nutzen.
- Regelmäßige Updates: Sicherstellung, dass alle Mitarbeiter über neue gesetzliche Vorgaben und Produkte informiert sind, um jederzeit den aktuellen Standards zu entsprechen.
Ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Kundenberatung ist auch die Förderung eines ethischen Verkaufsansatzes. Banken sollten klare Richtlinien für ihre Vertriebsteams aufstellen, die nicht nur den Verkaufsdruck reduzieren, sondern auch das langfristige Kundenziel in den Fokus stellen. Ein ethischer Ansatz fördert das Vertrauen der Kunden und führt letztlich zu einer höheren Kundenzufriedenheit und -bindung.
Schließlich ist es entscheidend, die Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen regelmäßig zu bewerten. Die Implementierung von KPIs (Key Performance Indicators) kann dabei helfen, Fortschritte zu messen und Schwachstellen rasch zu identifizieren. Banken sollten regelmäßig analysieren, inwieweit ihre Strategien zur Verbesserung der Kundenberatung erfolgreich sind und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um kontinuierlich auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen zu können.
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